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Fluss mit kleinem Wasserfall

ArchaeoRegion Nordeifel


Das Projekt „ArchaeoRegion Nordeifel“

Die Nordeifel zeichnet sich durch eine besondere Vielfalt an regionaltypischen archäologischen Denkmälern aus. Vom Neandertaler bis in die jüngste Vergangenheit haben zahlreiche Kulturen in dieser Region ihre Spuren hinterlassen: Vorgeschichtlich besiedelte Höhlen und Ringwälle, römische Villen und Heiligtümer sowie mittelalterliche Burganlagen finden sich hier ebenso wie einzigartige Technikbauten von überregionaler Bedeutung.

Bodendenkmäler attraktiv präsentieren

Die attraktive Präsentation dieser Bodendenkmäler, die dank der guten Zusammenarbeit zwischen den Kommunen, örtlichen Vereinen und dem LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland umgesetzt wurde, lockt schon seit Jahren interessierte Besucherinnen und Besucher in die Nordeifel.

Andere kulturgeschichtlich überaus bedeutende Hinterlassenschaften waren in der Vergangenheit nicht angemessen touristisch aufgearbeitet. Auch fehlte es vollständig an einer Vernetzung der Denkmäler im Sinne der Tourismusförderung.

Projektstart 2006

Das LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland als Fachamt für den Schutz und die Pflege archäologischer Denkmäler startete deshalb vor einigen Jahren das Projekt „Archäologische Landschaft Nordeifel“ und konnte hierfür 12 Kommunen der Nordeifel als Partner gewinnen. Der LVR beantragte 2009 Fördermittel des Landes NRW und des LEADER-Förderprogramms der Europäischen Union für den ländlichen Raum (Liaison entre actions de développement de l'économie rurale). Beteiligt sind die Städte und Gemeinden Bad Münstereifel, Blankenheim, Dahlem, Hellenthal, Hürtgenwald, Kall, Mechernich, Monschau, Nettersheim, Roetgen, Schleiden und Simmerath.

Ziel des 2013 erfolgreich abgeschlossenen Projektes war es, die archäologische Denkmallandschaft der Nordeifel zu erschließen, aufzubereiten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Wesentliche Aspekte dabei sind die Vernetzung der Denkmäler zur Förderung des Tourismus und die identitätsstiftende Wirkung in der Region. Konkret ging es auch darum, Denkmäler instandzusetzen, ihre dauerhafte Pflege sicherzustellen und touristisch zu erschließen. Alle Denkmäler erhielten neue Tafeln in einer modernen, einheitlichen Gestaltung mit allgemeinverständlichen Informationen auf aktuellem Wissensstand. Informationsbroschüre und Internetseite informieren über die einzelnen Sehenswürdigkeiten und das Projekt selbst. Zur besseren „Vermarktung“ erhielt das Projekt den Namen „ArchaeoRegion Nordeifel“.

Zielgruppen

Zielgruppen des Projektes sind Natur- und Kulturtouristen, die einen Urlaub oder ein Wochenende oder auch nur für einen Ausflug in die Nordeifel kommen. Besonders Familien mit Kindern, aber auch Senioren sollen attraktive Ziele präsentiert werden. Alle Denkmäler werden hinsichtlich der Barrierefreiheit gekennzeichnet, damit auch Menschen mit Behinderungen diese Sehenswürdigkeiten nach Möglichkeit besuchen können. Selbstverständlich sollen auch die Bürgerinnen und Bürger der Region angesprochen werden.

Archäologietour

Als Highlight-Veranstaltung für die archäologische Landschaft mit Wirkung über die Region hinaus wurde bereits 2007 die „Archäologietour Nordeifel“ ins Leben gerufen. Diese Tagesrundreise soll einmal jährlich die Archäologische Landschaft Nordeifel bekanntmachen und bewerben. Die Rallye findet 2017 zum elften Mal statt. Sie ist inzwischen im Jahresprogramm der Eifel fest etabliert und zieht bei gutem Wetter mehrere Tausend Gäste an. Seit Einführung der Tour wurden bereits über 60 Denkmäler und andere Sehenswürdigkeiten präsentiert.
Zur Archäologietour Nordeifel

Partner:

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